Monate: Februar 2020

Sabine Kittel und Jörg Ritter

05. Juli 2020 – bach & bumm! – Musik für Flöte solo und Schlagzeug

Neuer Termin! 05. Juli, 17 Uhr St. Jakobuskirche Pesterwitz Update Liebe Freunde der Pesterwitzer Konzerte, wir freuen uns, das eigentlich für März geplante und angekündigte und aufgrund der Corona-Krise abgesagte Konzert nun nachholen zu können. Sabine Kittel – Soloflötistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden – interpretiert zwei der reizvollen Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach – für Flöte bearbeitet von Prof. Paul Meisen (München). Jörg Ritter – freischaffender Schlagzeuger und Percussionist in Dresden antwortet auf diese Musik mit Improvisationen, die durch lateinamerikanische Einflüsse das Pendant zum tänzerischen Charakter der Suiten bilden. Ursprünglicher Beitrag Liebe Freunde der Pesterwitzer Konzerte, der Start in das Konzertjahr 2020 verspricht besonders zu werden: Sabine Kittel – Soloflötistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden – interpretiert zwei der reizvollen Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach – für Flöte bearbeitet von Prof. Paul Meisen (München). Jörg Ritter – freischaffender Schlagzeuger und Percussionist in Dresden antwortet auf diese Musik mit Improvisationen, die durch lateinamerikanische Einflüsse das Pendant zum tänzerischen Charakter der Suiten bilden. Sabine Kittel, Preisträgerin zahlreicher internationaler Wett­bewerbe, war nach ihrem Studium in Dresden und München Soloflötistin …

30. August 2020 – Vivaldi versus Piazzolla – Streichquartett Quattrovaganti

Neuer Termin!30. August, 17 UhrSt. Jakobuskirche Pesterwitz In einem Streichquartett spielen bekanntlich vier Streicher. Und wenn es so kommt, dass sie mit Neugier in verschiedenen musikalischen Landschaften herumstreifen, sind es also Landstreicher – die Vaganti. Und solche mal vier ergibt Quattrovaganti. Vom ähnlichen Scharfsinn und Witz werden auch die interpretatorische Auffassungen des Quartetts begleitet. Die langjährigen Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz zeigen eine besondere Leichtigkeit und Bravur, aber auch Empathie, mit denen sie den musikalischen Kunstwerken begegnen. Außerdem – so wie ein Landstreicher seine Freiheit in Bewegung, Aufenthalt und seine Lebensfreude nicht verlieren will, wollen auch die vier Instrumentalisten außerhalb des Orchesteralltags ihre künstlerische Freiheit, sowie die intensive musikalische Begegnung einer Kammermusik ausleben. Man kann sagen, es sind vier professionelle Landstreicher, die bereit sind, die Grenzen des Gewöhnlichen und Gängigen zu überschreiten, durch die Stilepochen und Musikstile zu wandern, neue Gattungen und Besetzungen anzugehen und sich jedem neuen Abenteuer zu stellen. Dabei liegt immer unter den höchsten professionellen Anforderungen der Augenmerk auf der Lebendigkeit des musikalischen Augenblicks, damit der Zuhörer gepackt und mit auf die Reise …

07. Juni 2020 – Orgelmusik – Lucas Pohle // Nikolaikantor Leipzig

07. Juni, 17 UhrSt. Jakobuskirche Pesterwitz Zu unserem diesjährigen Orgelkonzert ist der junge Organiste Lucas Pohle zu Gast. Er wird u.a. Werke von Johann Sebastian Bach interpretieren und improvisieren. Lucas Pohle (*1986) erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei KMD Johannes Arnold in seinem Heimatort Ebersbach (Sa.). Das Kirchenmusikstudium B an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden (Orgel: Martin Strohhäcker, Chorleitung: Christfried Brödel) schloss er mit dem Gesamtprädikat „mit Auszeichnung“ ab. An das Masterstudium an der Universität der Künste Berlin (Orgel: Paolo Crivellaro, Chorleitung: Kai-Uwe Jirka) schlossen sich die Studiengänge Konzertexamen Orgelliteraturspiel bei Leo van Doeselaar sowie Konzertexamen Orgelimprovisation bei Wolfgang Seifen an, die er jeweils „mit Auszeichnung“ absolvierte.  Ein Aufbaustudium Cembalo bei Raphael Alpermann rundete seine Ausbildung ab.Lucas Pohle ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe. Wertvolle Impulse erhielt er in Meisterkursen u.a. bei Olivier Latry, Martin Schmeding, Jon Laukvik. Konzerte als Solist oder als Continuo-Organist z.B. der Cappella Sagittariana Dresden oder des Dresdner führen ihn ins In- und Ausland. Er wirkte in verschiedenen CD- und Rundfunkaufnahmen mit. Seit 2010 wirkt Lucas Pohle als Kantor in Crostau, Kirschau und Schirgiswalde. Er …

04. Oktober 2020 – Perle nascoste – Versteckte Perlen // Ensemble Musica Colorata

04. Oktober, 17 UhrSt. Jakobuskirche Pesterwitz Kunterbunt! So sind nicht nur die Nationen der sechs Musiker, sondern so empfinden sie auch die Barockmusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit viel Leidenschaft suchen die jungen Ensemblemitglieder nach unbekannten italienischen und deutschen Kompositionen aus dieser Zeit und präsentieren sie dann in all ihren wunderbaren Klangfarben auf historischen Instrumenten. Mit viel Esprit und Spielfreude zeigt „Musica Colorata“ seit 2016, dass „Alte Musik“ ganz und gar nicht verstaubt ist! In diesem Jahr widmet sich das Ensemble dem italienischen Barockkomponisten Francesco Maria Benedetti. Der künstlerischer Leiter Jacopo Columbro hat vier unbekannte geistliche Kantaten von Benedetti transkribiert und das Programm „Perle nascoste“ zusammengestellt. Demnächst soll dieses interessante Repertoire in Italien aufgenommen und verlegt werden. Der Verlag „Centro Studi Antoniani“ veröffentlicht das Notenmaterial 2021und macht die Musik dann somit auch für andere zugänglich.Das Pesterwitzer Publikum darf sich also auf ein „exklusives“ selten zu hörendes Programm freuen. Lust bekommen? Wir freuen uns auf Sie! Anna Fey, Sopran | Jacopo Columbro, Barockvioline | Sophie Longmuir, Barockvioline | Johanna Oehler – Barockflöte | Mikel Elgezabal …

01. November 2020 – Alpines Fernweh – Trio Gruberich

01. November, 17 UhrSt. Jakobuskirche Pesterwitz Im wilden Alpinistan Das neue Programm vereint die Spannungsfelder Klassik, Volksmusik und Worldjazz zu einem alpinen Fernweh. Hackbrett, Violoncello, Harfe und Ziach gone wild. Diesesmal verpacken gruberich ihr Konzert in eine skurille Geschichte. Bilder und Geschichten aus einer anderen Alpenwelt tanzen von den Augenlidern zu den Ohrläppchen. verrückte Kammermusik für den Malkasten im Kopf Sowie sich Alpinstan nicht fest verorten lässt, bekannt und doch fremd klingt umspielen gruberich mit bekannten Instrumenten skurille Stimmungen. Bilder und Geschichten aus einer anderen Alpenwelt tanzen von den Augenlidern zu den Ohrläppchen. Die Kuh kaut ihr Gras, ein Alpaka in Schieflage und eine Springfeder, hüpfend durch widerborstige Klanglandschaften. Ausgezeichnet mit dem internationalen Worldmusic Award, creole (2018 Berlin) Die fantasievollen Kompositionen wurden virtuos umgesetzt. Flankiert durch die Präzision des Spiels auf höchstem technischem Niveau. Wir gratulieren! Juryspruch creole Ihre Spielfreude zaubert Bauchmusik zwischen Tonmalerei und packenden Rhythmen. Die Haare elektrisierend bis in die Spitzen mit  goldenen Schuhen spielen sie ihren eigenen Musikstil … alpines Fernweh eben. gruberich sind: thomas gruber- Ziach und Hackbretter, Maria Friedrich …

Kammerchor Pesterwitz 2019 | Foto: Victoria Belikova Fotografie | www.victoriabelikova.de

20. Dezember – Claudio Monteverdi Marienvesper – Instrumenta Musica Dresden // Kammerchor Pesterwitz

20. Dezember, 17 UhrSt. Jakobuskirche Pesterwitz Am Abend des 4. Advents erklingt in der St. Jakobuskirche erstmalig eines der bedeutendsten Werke Claudio Monteverdis: die „Vespro della Beata Virgine“, besser bekannt als „Marienvesper“.  Am Anfang des 17. Jahrhunderts komponiert und 1610 im Druck herausgegeben ist sie das Werk eines Übergangs. Stilistisch knüpft Monteverdi einerseits an das vergangene Jahrhundert an und weist aber daneben mit der Aufnahme neuer Stilelemente weit über das kommende hinaus. Und so steht „scholastischer“ Kontrapunkt des 16. Jahrhunderts neben der zur damaligen Zeit neu erblühenden Polyphonie und schwere modale Harmonik neben barocker Tonalität. Das ebenso monumentale wie filigrane Werk vereint opernhafte Dramatik und altehrwürdige Gregorianik, instrumentale Virtuosität und kantable Melodik, musikalische Affektschilderung und räumlicheEcho-Effekte, leidenschaftlichen Sologesang und mehrchörige Klangpracht: ein Kosmos barock-musikalischer Formen. Diese Vielfalt beeindruckt und fasziniert Interpreten und Zuhörer gleichermaßen!