Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kammermusik

30. August 2020 – Vivaldi versus Piazzolla – Streichquartett Quattrovaganti

Neuer Termin!30. August, 17 UhrSt. Jakobuskirche Pesterwitz In einem Streichquartett spielen bekanntlich vier Streicher. Und wenn es so kommt, dass sie mit Neugier in verschiedenen musikalischen Landschaften herumstreifen, sind es also Landstreicher – die Vaganti. Und solche mal vier ergibt Quattrovaganti. Vom ähnlichen Scharfsinn und Witz werden auch die interpretatorische Auffassungen des Quartetts begleitet. Die langjährigen Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz zeigen eine besondere Leichtigkeit und Bravur, aber auch Empathie, mit denen sie den musikalischen Kunstwerken begegnen. Außerdem – so wie ein Landstreicher seine Freiheit in Bewegung, Aufenthalt und seine Lebensfreude nicht verlieren will, wollen auch die vier Instrumentalisten außerhalb des Orchesteralltags ihre künstlerische Freiheit, sowie die intensive musikalische Begegnung einer Kammermusik ausleben. Man kann sagen, es sind vier professionelle Landstreicher, die bereit sind, die Grenzen des Gewöhnlichen und Gängigen zu überschreiten, durch die Stilepochen und Musikstile zu wandern, neue Gattungen und Besetzungen anzugehen und sich jedem neuen Abenteuer zu stellen. Dabei liegt immer unter den höchsten professionellen Anforderungen der Augenmerk auf der Lebendigkeit des musikalischen Augenblicks, damit der Zuhörer gepackt und mit auf die Reise …

Entdeckungen – Ensemble épique

Ensemble épique 06.05.2018, 17 Uhr Liebe Freunde der Pesterwitzer Konzerte, Die 3 Musikerinnen Isabel Goller (Harfe) Christina Bock (Stimme) und Anke Heyn (Violoncello) entdecken in dieser ungewöhnlichen Besetzung Stücke und deren Geschichten für sich und das Publikum neu. Hierbei steht die Liebe zur Kammermusik und der Wunsch die Zuhörer daran teilhaben zu lassen, im Vordergrund. Gefunden haben sich die drei Musikerinnen an der Semperoper Dresden. Mit völlig unterschiedlichen Programmen begeben sich sich immer wieder auf neues klangliches Terrain und so steht auch die erste Urauführung für das ensemble im kommenden Jahr auf der Agenda. Nach dem Konzert laden wir wie gewohnt noch zu einem Glas Pesterwitzer Wein ein. Wir freuen uns auf Sie!

Kammer-Weltmusik für Gitarre und Violoncello – DuoDezim

DuoDezim 15.04.2018, 17 Uhr Liebe Freunde der Pesterwitzer Konzerte, zwei Musiker, zehn Saiten – das „DuoDezim“ setzt sich zusammen aus Stefan Jaenicke – Gitarre und Diethard Krause – Violoncello. Sie spielen vor allem eigene Kompositionen, widmen sich aber auch klassischer Musik, Jazz sowie Improvisation. Der Ursprung ihrer Musik liegt in verschiedensten Musikstilen: lateinamerikanische, arabische, klassische sowie Jazzmusik dient als Ideenreservat, aus welchem das Duo seine eigene Sprache formt. Zuweilen bietet die freie Improvisation zufällige Klangbilder, deren spannende Momente die Musiker einfangen, um sie wiederholbar zu machen, zu variieren und zu bearbeiten. Ein wesentliches Anliegen ist hierbei die Suche nach skurrilen Klängen, die sie auf unübliche Art ihren Instrumenten zu entlocken versuchen. Sie pflegen eine unkonventionelle Klangsprache, die gleichwohl vielen Ohren ein Genuß sein soll. Ein weiterer Fokus liegt auf der Sensibilisierung des Publikums für die Stille – die stilvolle und spannungsgeladene Umrahmung eines Momentes, in dem scheinbar nichts geschieht. Nach dem Konzert laden wir wie gewohnt noch zu einem Glas Pesterwitzer Wein ein. Wir freuen uns auf Sie! Update: Artikel in der Online Ausgabe der …

Vater unser im Himmelreich – Der Kirchenchoral – ein Anfang und kein Ende

12.11.2017, 17 Uhr Britta Schwarz – MezzosopranJan Katzschke – Cembalo Am 5. März 2017 jährt sich der Todestag von Georg Christian Schemelli zum 255. Mal – 500 Jahre nach der Reformation! Martin Luther hat uns in Wort und Musik wunderbare Choräle hinterlassen, welche sich auch in der einzigartigen und äußerst umfänglichen Choralsammlung des Greizer Kirchenmusikers Schemelli finden. Hier schließt sich ein Kreis, der in seinem Innern einen großen Reichtum an geistlich-geistiger Tiefe und klanglicher Sinnlichkeit birgt. Von den reinen Tönen der Gambe über die zarten, klaren Akkorde der Barockharfe hin zu den zauberhaft sphärischen Klängen der Pedalharfe spüren wir dieser Vielfalt in seinen spirituellen und musikalischen Facetten nach…. Wo findet uns in unserem heutigen modernen Leben der Choral? Wo finden wir ihn? „Glauben heißt das Ergriffen sein, von dem, was uns unbedingt angeht“ (Paul Tillich) Kann das „Sein“ in seiner Komplexität durch diese Form der Andacht Raum finden in unserem Leben? Die hoch individualisierte Welt führt uns von religiöser Gemeinsamkeit zu einer sehr intimen Auseinandersetzung mit der eigenen Frömmigkeit. Gleichzeitig rückt die Welt zusammen und …