Sonntag, 15. November 2026, 17 Uhr
St. Jakobuskirche Pesterwitz
„Wo die Sprache aufhört, da fängt die Musik an“ (E.T.A. Hoffmann)
Reiner Ginzel – Violoncello

Am Flügel: Nikolaus Branny

Musik von Chopin, Schumann, Saint-Saëns,Fauré, Rachmaninow trifft auf
Texte von Herder, Heine, Brentano, Hesse und Kalèko
Romantische Träumereien waren im 19. Jahrhundert mehr als bloßes Entfliehen aus der rationalen Wirklichkeit. Sie waren auch und vor allem eine Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens. Die Fantasie führte den romantischen Komponisten dabei die Zügel. Auf der anderen Seite waren es die Dichterinnen und Dichter, die innere Landschaften heraufbeschworen. „Ein freiwilliges und waches Träumen“ nannte August Wilhelm Schlegel die Dichtkunst in seinen Vorlesungen, die er in Wien vor illustrem Publikum hielt. Die beiden Musiker Reiner Ginzelund Nikolaus Branny tauchen gemeinsam in diese Tagtraum-Welten ein. Reiner Ginzel spielt und rezitiert, er führt die Dichtkunst und die Musik zusammen. In Texten von Heine, Hesse oder Mascha Kaléko, einer der meistgelesenen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts, wandern die beiden Musiker an der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit entlang und springen mal in die eine, mal in die andere Welt.
Im Anschluss an das Konzert sind Sie herzlich eingeladen, bei einem Glas Pesterwitzer Wein noch ein wenig in oder vor der Kirche zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf Sie!

